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Online Publishing mit Blurb

Online Publishing mit Blurb

Es ist drei Jahre her, dass ich einige Fotobücher herausgegeben habe, um Werke meiner Kunst zu katalogisieren.

Beim Aufräumen meiner Webseite und aktualisierung meines Shops habe ich mal wieder Bilanz gezogen und die Erfahrungen mit Online Publishing und Blurb hier kurz zusammengefasst. Leider habe ch zu früh auf diesen Anbieter gesetzt, denn er hatte als erster gute Features in seinem Angebot, die seine Konkurennten nicht hatten. Die Kombination von Ebook und Print Buch.

 

Erfahrungen als Autor von Fotokatalogen auf Blurb

Gewählt habe ich blurb.com als es blurb.de noch gar nicht gab. Es waren die ersten Anbieter die mir versprachen, die Bücher sowol in geduckter als auch in elektronischer Form anzubieten. Dabei war fpr mich ausschlaggebend, dass ich Amazon und Apple Bookstore für die Ebooks zur Verfügung habe.

Ich habe insgesamt drei Bücher dort veröffentlicht und meine Erfahrungen gesammelt.

Das schlimmste was ich berichten kann, dass ich vermute die Abrechnung geht nicht korrekt zu. Denn ich habe 2 Werke meines Buches unter einer zweiten Email Adresse bestellt, und diese erschienen nie in meiner Verkäufer Statistik. Ich habe Blurb.com darauf hin nachgefragt, und wurde darauf hingewiesen, dass es etwas Zeit dauert, bis die Abrechnung und Statistik aktualisiert ist.

Jetzt – drei Jahre danach – habe ich immer noch nichts von diesen Verkäufen in meiner Statistik gesehen.

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Vorteile

Am Besten blieb mir die einfach zu bedienende Software in Erinnerung. Schnell sind die Datein erstellt und können auf die Webseite hochgeladen werden.

Mittlerweile habe ich mit dem selben Login auch in der deutsche Seite von blurb.de die selben Werke. Fotobücher. Das ist angenehm, denn mit dem Versand aus Amerika gab es PRobleme beim Zoll. An das habe ich noch nicht gedacht, doch als ich 7 Ausgaben meiner Brochüre bestellte, lagen diese eine längere Zeit beim Zoll.

Preise – sehr teuer

Die Fotobücher sind aus meiner Sicht vollkommen überteuert und lohnen sich, wenn man ein paar Bücher für sich selbst erstellen will und dabei nicht so auf das Geld schauen will.

Für eine Komerzielle Vermarktung ist Blurb.com allerdings vollkommen untragbar. Die Herstellungspreise liegen so hoch, dass ein 30 seitiges Fotobuch in Hardcover über 30 Euro kostet das für solche Werke dafür sorgt, dass Sie ein Ladenhüter bleiben oder wirklich nur von Freunden und Verwandten erworben werden. Schade.

Fazit zum Online Print Buch – was ich gelernt habe

Blurb.de und Blurb.com waren einen teuren Versuch wert. Zu der damaligen Zeit gut um Print und Ebook unter einen Hut zu bekommen.

Allerdings wird es wohl dabei bleiben und ich bin froh, dass es mittlerweile bessere und günstigere Anbieter gibt.

Generell finde ich die Ebooks meiner Kunst ganz schön, kann diese aber als PDF mit allen gängigen Programmen selber erstellen. Auf Ebook Readern sind die Fotos in Farbe wohl wirklich kein Genuss anzusehen.

Um einen Print Katalog für sich selbst zu erstellen ist Blurb eine teure aber bequeme Möglichkeit.

Möchte man eine Auflage für Werbezwecken oder mögliche Kunden erstellen, gibt es weit bessere Anbieter auf dem MArkt. Ich selbst bin zu Wirmachendruck.de gewechselt, und sollte ich mehr Qualität für richtigen Kunstdruck benötigen erkundige ich mich im aktuellen Umfeld meiner Künstlerkollegen um Drucker und Anbieter die hier vertreten sind.